Meine Stärken entdecken und entwickeln

Meine Stärken entdecken und entwickeln für Dummies

Dieses Buch empfehle ich den geneigten Leser*innen meines Blogs aus vollem Herzen. Egal, in welcher Lebensphase oder mit welchem Zustand des Selbstvertrauens – dieses Buch kann dabei helfen, den Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken und mit mehr Resilienz durchs Leben zu gehen.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und freue mich auf Kommentare zu Büchern, die euch auf ähnliche Weise vorangebracht haben.

Inhalt

Dieses Buch wird seinem Titel gerecht und führt in fünf Teilen ausführlich durch das Thema Stärken. Im ersten Teil werden die Grundlagen, also das Entdecken und erste Nutzen der Stärken, verdeutlicht. Man wird dazu ermutigt, sich seiner selbst bewusst zu werden, und es werden einige psychologische Grundbegriffe vermittelt.

Im zweiten Teil schwenkt der Fokus auf den Alltag und das Privatleben. Hier wird betont, wie die Konzentration auf Stärken anstatt auf Schwächen das Leben erleichtern kann und wie man diese einsetzt und weiterentwickelt.

Das Berufsleben folgt mit einem eigenen Teil und analysiert, wie man die eigenen Stärken dort gut einsetzen kann und mit wem man für gute Synergien zusammenarbeiten sollte. Außerdem werden Stressfaktoren betrachtet und es wird erläutert, wie man diese reduzieren kann.

Im vierten Teil wird man zu lebenslangem Wachstum und Lernen angeregt. Hinzu kommt die Frage, wie man die eigenen Ressourcen schont, also ein gutes Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung findet und nicht ausbrennt.

Der letzte Teil ist eine Zusammenfassung des gesamten Buches und listet noch einmal kompakt die wichtigsten Erkenntnisse auf.

Was habe ich daraus gelernt?

Stärken – jeder ist betroffen

Ich muss zugeben: Ich war mir nicht aller meiner Stärken bewusst und habe einige davon unterschätzt. Ein paar meiner wichtigsten Stärken haben auch zur Entstehung dieser Seite geführt: Lernfreude und Kreativität. Und ich hoffe, die geneigte Leser*in meines Blogs merkt auch anhand der weiterführenden Links unten, dass ganz schön viele Stärken in ihr stecken!

Den größten Paradigmenwechsel hatte ich, als ich las, dass es sehr viel mehr Energie und Aufwand kostet, Schwächen auszugleichen, als auf Stärken zu setzen und diese zu fördern. Außerdem wurde mir klar, dass man, anstatt eine Schwäche auszugleichen, auch eine andere Stärke nutzen kann. Ein Beispiel dazu folgt im nächsten Absatz.

Resilienz

Insbesondere beim Thema Resilienz habe ich gemerkt, dass ich doch nicht blank dastehe. Resilienz ist die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen und Krisen zu überstehen. Laut dem Buch sind die sieben Resilienzfaktoren:

  • Optimismus,
  • Akzeptanz,
  • Handlungsfähigkeit,
  • Verantwortungsbereitschaft,
  • Lösungsorientierung,
  • Netzwerkpflege
  • und Zukunftsplanung.

Zu meinen Stärken zählt Optimismus eher nicht, aber das ist nicht so schlimm. Schließlich kann man diesen Resilienzfaktor auch durch Weitsicht, Wertschätzung, Begeisterungsfähigkeit oder eben Optimismus selbst fördern. Das bedeutet konkret: Es mag mir eher schwerfallen, nach einem Rückschlag optimistisch zu denken, aber dank meiner Wertschätzung kann ich trotzdem die kleinen positiven Dinge sehen und lasse mich nicht so leicht entmutigen. Und dank meiner Begeisterungsfähigkeit bleibe ich dran, weil ich mir Dinge aussuche, die ich gerne tue und für die ich wirklich brenne. Rückschläge gehören dazu, aber sie können meine Leidenschaft nicht begraben.

Lebenszufriedenheit durch Standortbestimmung

Als Letztes möchte ich erwähnen, dass ich die Technik der Standortbestimmung für mich mitgenommen habe. Diese werde ich im Rahmen meines Bullet Journals vierteljährlich anwenden. Dabei geht es darum, die eigenen Lebensbereiche zu betrachten, die Zufriedenheit in diesen zu messen und vorhandene Probleme festzustellen. Außerdem reflektiert man über die eigenen Ziele. Dann kommt das Beste: Man beginnt zu überlegen, wie die eigenen Stärken zu Lösungen oder zum Erreichen der gesetzten Ziele führen können. Daraus erarbeitet man sich eine Strategie und wendet diese an.

Bewertung

🪦🪦🪦🪦🪦 Ein anschauliches und ausführliches Selbsthilfebuch!

Das Buch ist leicht verständlich, mit guten Beispielen, schönen Checklisten und Tabellen. Das Thema an sich hat mir sehr gefallen, da ich einen großen Paradigmenwechsel erlebt habe – mit dem Fokus auf die Stärken anstelle der Schwächen. Ich habe auch einiges an Lebenszufriedenheit und Zuversicht gewonnen.

Wem würde ich das Buch schenken?

Ich würde es am liebsten allen schenken, die sich ihrer Stärken noch nicht bewusst sind oder noch an sich zweifeln, wie toll sie sind. Es ist auch Menschen zu empfehlen, die noch wenig Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten haben und dieses fördern möchten, indem sie ihre Stärken in den Blick nehmen und dann bewusst im Alltag oder Beruf einsetzen.

Welche Bücher empfehle ich dazu?

Positive Psychologie für dummies Cover

Aktuell lese ich auch das Buch „Positive Psychologie für Dummies“ von Averil Leimon und Gladeana McMahon. Es schlägt in eine sehr ähnliche Richtung: die positive Psychologie nimmt die Stärken und vorhandenen Ressourcen in den Blick, um davon ausgehend ein gesundes und glückliches Leben zu gestalten. Auch dieses Buch aus der „für dummies“ Reihe ist leicht verständlich und mit einer Prise Humor geschrieben.

Für alle, die mit dem Thema Selbstvertrauen noch hadern, empfehle ich „Selbstvertrauen“ von Roxie Nafousi. Die Autorin erzählt sehr einfühlsam von ihrer eigenen Reise zu mehr Selbstvertrauen und fasst diese in acht machbare Schritte zusammen, natürlich gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse.

Vor allem als Teenager hatte Frau Nafousi eine schwierige Zeit und litt durch rassistische Erfahrungen unter einem Mangel an Selbstvertrauen. Damit einher geht auch das Thema Selbstliebe. Dieser Aspekt wird immer wieder durch Übungen aufgegriffen.

Selbstvertrauen Cover

Weiterführende Links

24 Stärken

Zu Beginn des Buches „Meine Stärken entdecken und entwickeln für dummies“ wird der 24 Stärkentest genannt. Da er etwas veraltet ist, aber die Grundlage für dieses Buch bildet, war es schwierig diesen zu finden, aber habe ich hier die englische Version verlinkt. Eine deutsche Version habe ich noch nicht gefunden.
https://www.idrlabs.com/24-strengths/test.php

Intelligenztypen

Ein weiterer interessanter Test für die Selbsterkenntnis ist der Intelligenztyptest. Hier erfährt man, welche Arten der Intelligenz zu den eigenen Stärken gezählt werden können. Dadurch ist man auch der Selbsterkenntnis einen Schritt näher und man hat einen ersten Anhaltspunkt, wo man die eigenen Stärken und Tugenden suchen kann.
https://www.idrlabs.com/de/intelligenztyp/test.php

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